die streck von mocoa nach sinbudoy war hart und schoen.
hart war
die beschaffentheit der strasse, der videolink weiter unten uebertreibt nicht
die 20toenner, die uns auf der strasse, oder eher dem waldwaegli ueberholten
die steigungen und die 40kg gepaeck, dass ich mitschleppe
das wir den sebastian in mocoa verabschieden mussten
schoen war
die atemberaubenden urwaldlandschaft
die hilfsbereitschaft der leute untwegs
die unterkunft, die uns die policia nacional beim kontrollposten el mirador besorgte
die abfahrten, die ich aber eigentlich lieber mit meinem cannodale jekill (weil hinten und vorne gefedert) machen moechte
das freundliche gehupe der lastwagenchaffeure
die standfestigkeit meiner laufraeder
den kleinsten gang zu haben
die ersten 10 meter auf asphalt ;-)
nun ja, noch gute 100km bis zur ekuadorianischen grenze!
hasta luego!
Samstag, 28. Februar 2009
Montag, 23. Februar 2009
jesses, d baerge choeme.
in sechs tagen von bogota nach san augustin. und schon wieder weg!
auf dem weg nach san augustin ueberholte uns ein roller mit einer kleinen familie auf der sitzbank, muttervatertochter. eigentlich nichts ungewoehnliches. sie verlangsamten, begannen uns nach unserer herkunft zu fragen. auch dies nichts ungewoehnliches. dann packte der vater, wie es schien, einen wasserbehaelter aus gebranntem ton aus. er sagte uns, dass dieses gefaess schon seit generationen in seiner familie weitergegeben wurde und dass es die spanier waehrend der conquista hier in der kolumbianischen pampa verlorendagelassenwhatever haetten. er habe es uns einfach zeigen wollen! er fragte, ob wir nicht ein foto machen wollten und fuhr, nachdem wir seiner bitte nachgekommen waren, seine familie zurueck in sein haus. ein fuer kolumbien typisches erlebnis. die leute sind sehr offen, freundlich und touristen gut gesinnt!
in san augustin, einem zentrum fuer archaeologische ausgrabungen durften wir die finca anderer velotourer benuetzen, paradisisch oberhalb von san augustin gelegen nutzten wir die moeglichkeit, ein paar tage auszspannen, uns in ruhe die ausgrabungsstaetten anzusehen, die velos zu putzen und uns fuer die naechsten etappen vorzubereiten. es geht naemlich jetzt dann so richtig los mit dem raufundrunter, immer auf hohem nivea. morgen nach mocoa, sebastian wird uns da nach einer woche gemeinsamer erlebnisse leider schon verlassen. danach nach pasto und weiter richtung equadorianische grenze, die wir in ungefaehr einer woche erreichen sollten, inshallah...
das velofahren macht spass, die gegend hier ist sehr schoen. huegelig, abgelegen und wenig touristisch. in einigen doerfen bilden sich bei der ankunft dann schon mal regelrechte menschentrauben um die beiden vollbepackten velos. trotz der doch sehr heimischen landschaft kommt man sich sehr exotisch vor. es scheinen nicht viele leute ihr velotuerli durch den sueden kolumbiens zu machen.
nun ja. ich werde mir noch einen fruchsaft (lulo, passionsfrucht, etc.) goennen und dann die beine hochlagern, morgen gibts eine lange etappe, bruselas nach mocoa, cirka 120km.
hasta pronto!
hannes
auf dem weg nach san augustin ueberholte uns ein roller mit einer kleinen familie auf der sitzbank, muttervatertochter. eigentlich nichts ungewoehnliches. sie verlangsamten, begannen uns nach unserer herkunft zu fragen. auch dies nichts ungewoehnliches. dann packte der vater, wie es schien, einen wasserbehaelter aus gebranntem ton aus. er sagte uns, dass dieses gefaess schon seit generationen in seiner familie weitergegeben wurde und dass es die spanier waehrend der conquista hier in der kolumbianischen pampa verlorendagelassenwhatever haetten. er habe es uns einfach zeigen wollen! er fragte, ob wir nicht ein foto machen wollten und fuhr, nachdem wir seiner bitte nachgekommen waren, seine familie zurueck in sein haus. ein fuer kolumbien typisches erlebnis. die leute sind sehr offen, freundlich und touristen gut gesinnt!
in san augustin, einem zentrum fuer archaeologische ausgrabungen durften wir die finca anderer velotourer benuetzen, paradisisch oberhalb von san augustin gelegen nutzten wir die moeglichkeit, ein paar tage auszspannen, uns in ruhe die ausgrabungsstaetten anzusehen, die velos zu putzen und uns fuer die naechsten etappen vorzubereiten. es geht naemlich jetzt dann so richtig los mit dem raufundrunter, immer auf hohem nivea. morgen nach mocoa, sebastian wird uns da nach einer woche gemeinsamer erlebnisse leider schon verlassen. danach nach pasto und weiter richtung equadorianische grenze, die wir in ungefaehr einer woche erreichen sollten, inshallah...
das velofahren macht spass, die gegend hier ist sehr schoen. huegelig, abgelegen und wenig touristisch. in einigen doerfen bilden sich bei der ankunft dann schon mal regelrechte menschentrauben um die beiden vollbepackten velos. trotz der doch sehr heimischen landschaft kommt man sich sehr exotisch vor. es scheinen nicht viele leute ihr velotuerli durch den sueden kolumbiens zu machen.
nun ja. ich werde mir noch einen fruchsaft (lulo, passionsfrucht, etc.) goennen und dann die beine hochlagern, morgen gibts eine lange etappe, bruselas nach mocoa, cirka 120km.
hasta pronto!
hannes
Montag, 16. Februar 2009
on the road again...
bogota. tocaima. saldaña. natacaima. nieva.
das sind die stationen bisher. etwas 300km, 40kg gepaeck und temperaturen von 10 bis 35grad. die veloreise hat begonnen.
bogota war nasskalt, 15 grad kamen mir als karibikverwoehnter dude schon arschkalt vor und ich war froh, dass wir am ersten tag mindestens eine klimazone uebersprangen. von 2600 auf ca. 1000 meter ueber meer. eine 30km lange abfahrt durch den kolumbianischen regenwald nach tocaima, wo wir die erste nacht verbrachten. nur kurz zum alle sparfuechse und geiz-ist-geil verfechter neidisch zu machen, wir bezahlten fuer ein uebernachtung fuer drei personen 20000 pesos, was etwa 9 fr entspricht. das freut meine reisekasse.
weiter nach saldaña, wo wir neben dem lokalen polizeiposten zelteten. leider zelteten wir auch in der naehe von mindestens 3 fiestas, laute kolumbianische schlager bis in die frueh vertragen sich mit harten velotagen schlecht, alles in allem eine harte nacht. nevermind. sebastian, unser kolumbianischer radlerkolleg hat 70km weiter eine tante, bei der wir uebernachteten. anna und ihr sohn otto bekochten uns und zeigten uns die umgebung. sehr nette leute!
sowieso fuehle ich mich hier in kolumbien sehr gut aufgehoben und wohl. viele leute fragen, woher man kommt, sind erstaunt, dass man mit so schwerem gepaeck so weit reist und wuenschen uns immer wieder eine gute reise. bisher also nur gute erfahrungen!
in den naechsten tagen gehts dem rio magdalena entlang nach san augustin, wo wir die archeologischen grabstaetten anschauen und die weiterreise planen werden.
nur so viel zu den ersten reisetagen!
que vayas bien!
das sind die stationen bisher. etwas 300km, 40kg gepaeck und temperaturen von 10 bis 35grad. die veloreise hat begonnen.
bogota war nasskalt, 15 grad kamen mir als karibikverwoehnter dude schon arschkalt vor und ich war froh, dass wir am ersten tag mindestens eine klimazone uebersprangen. von 2600 auf ca. 1000 meter ueber meer. eine 30km lange abfahrt durch den kolumbianischen regenwald nach tocaima, wo wir die erste nacht verbrachten. nur kurz zum alle sparfuechse und geiz-ist-geil verfechter neidisch zu machen, wir bezahlten fuer ein uebernachtung fuer drei personen 20000 pesos, was etwa 9 fr entspricht. das freut meine reisekasse.
weiter nach saldaña, wo wir neben dem lokalen polizeiposten zelteten. leider zelteten wir auch in der naehe von mindestens 3 fiestas, laute kolumbianische schlager bis in die frueh vertragen sich mit harten velotagen schlecht, alles in allem eine harte nacht. nevermind. sebastian, unser kolumbianischer radlerkolleg hat 70km weiter eine tante, bei der wir uebernachteten. anna und ihr sohn otto bekochten uns und zeigten uns die umgebung. sehr nette leute!
sowieso fuehle ich mich hier in kolumbien sehr gut aufgehoben und wohl. viele leute fragen, woher man kommt, sind erstaunt, dass man mit so schwerem gepaeck so weit reist und wuenschen uns immer wieder eine gute reise. bisher also nur gute erfahrungen!
in den naechsten tagen gehts dem rio magdalena entlang nach san augustin, wo wir die archeologischen grabstaetten anschauen und die weiterreise planen werden.
nur so viel zu den ersten reisetagen!
que vayas bien!
Mittwoch, 11. Februar 2009
schluss mit lustig
es tat sich viel seit meinem letzten eintrag.
nach der postitiven ueberaschung dieser reise, dominica, reiste ich am 30. januar weiter nach point-a-pitre auf guadeloupe. die ganze stadt schien nach dem quirligen roseau stillzustehen. eine geisterstadt, wie es schien. das hatte entweder damit zu tun, dass die laeden am samstag um 13:00 uhr dichtmachen oder damit, dass sich ganz guadeloupe seit nun mehr als drei wochen im generalstreik befindet. naja, ich nahm das billigste hotel der stadt und wartete auf fraenzi, die am sonntagabend ankommen sollte.
ich freute mich riesig, sie nach drei monate wieder in die arme schliessen zu koennen! wir verbrachten wunderschoene zehn tage zusammen in ferry, in der naehe von deshaies. fraenzis brueder, daenu und chrischu, hatten hier eine ferienwohnung gemietet, die wir nun zusammen bewohnten! vielen dank nochmals an dieser stelle ;-) mit ein bisschen improvisation und glueck gelang es uns trotz des streiks viel von der insel zu sehen. wir verbrachten zwei tage auf les saint, einer kleinen inselgruppe im sueden der hauptinsel, wurden von harry, einem waschechten guadeloupiens, rund um die insel gefahren und badeten unter wasserfaellen mitten im regenwald.
gestern war die gemeinsame zeit leider bereits zu ende, der flug nach bogota war auf den 10. februar gebucht und die flugzeuge hatten trotz streik genug sprit. ich kam gestern in der nacht in bogota an und wurde von der familie des couchsurfers und ramona direkt am flughafen abgeholt! was fuer ein empfang! die gastfreundschaft der familie ist fast schon uebermenschlich, fernando, das oberhaupt der familie kurvte mit ramona und mir heute den halten tag durch bogota um letzte vorbereitungen zu treffen, wir werden rund um die uhr mit kolumbianischen koestlichkeiten versorgt, die beiden brueder der familie zeigen und die stadt und sind sehr bemueht, unser spanisch zu verbessern...kurz gesagt fuehle ich mich hier sehr wohl! am freitag ists dann aber definit schluss mit lustig. das velo ist parat und die strasse wartet. ramona und ich werden die gut 3000km nach lima unter die raeder nehmen. eine erste etappe nach la mesa, dann dem tal des rio magdalena hoch bis an die equadorianische grenze...alles zwieschen 500 und 3500m ue m...die route wird als schoen aber sehr hart beschrieben. ich bin gespannt.
nun ja, ihr sieht, ich brauche den schlaf. darum schluss fuer heute.
einige photone von guadeloupe gibts wie immer auf facebook.
http://www.facebook.com/home.php#/album.php?aid=2016519&id=1055842130
nach der postitiven ueberaschung dieser reise, dominica, reiste ich am 30. januar weiter nach point-a-pitre auf guadeloupe. die ganze stadt schien nach dem quirligen roseau stillzustehen. eine geisterstadt, wie es schien. das hatte entweder damit zu tun, dass die laeden am samstag um 13:00 uhr dichtmachen oder damit, dass sich ganz guadeloupe seit nun mehr als drei wochen im generalstreik befindet. naja, ich nahm das billigste hotel der stadt und wartete auf fraenzi, die am sonntagabend ankommen sollte.
ich freute mich riesig, sie nach drei monate wieder in die arme schliessen zu koennen! wir verbrachten wunderschoene zehn tage zusammen in ferry, in der naehe von deshaies. fraenzis brueder, daenu und chrischu, hatten hier eine ferienwohnung gemietet, die wir nun zusammen bewohnten! vielen dank nochmals an dieser stelle ;-) mit ein bisschen improvisation und glueck gelang es uns trotz des streiks viel von der insel zu sehen. wir verbrachten zwei tage auf les saint, einer kleinen inselgruppe im sueden der hauptinsel, wurden von harry, einem waschechten guadeloupiens, rund um die insel gefahren und badeten unter wasserfaellen mitten im regenwald.
gestern war die gemeinsame zeit leider bereits zu ende, der flug nach bogota war auf den 10. februar gebucht und die flugzeuge hatten trotz streik genug sprit. ich kam gestern in der nacht in bogota an und wurde von der familie des couchsurfers und ramona direkt am flughafen abgeholt! was fuer ein empfang! die gastfreundschaft der familie ist fast schon uebermenschlich, fernando, das oberhaupt der familie kurvte mit ramona und mir heute den halten tag durch bogota um letzte vorbereitungen zu treffen, wir werden rund um die uhr mit kolumbianischen koestlichkeiten versorgt, die beiden brueder der familie zeigen und die stadt und sind sehr bemueht, unser spanisch zu verbessern...kurz gesagt fuehle ich mich hier sehr wohl! am freitag ists dann aber definit schluss mit lustig. das velo ist parat und die strasse wartet. ramona und ich werden die gut 3000km nach lima unter die raeder nehmen. eine erste etappe nach la mesa, dann dem tal des rio magdalena hoch bis an die equadorianische grenze...alles zwieschen 500 und 3500m ue m...die route wird als schoen aber sehr hart beschrieben. ich bin gespannt.
nun ja, ihr sieht, ich brauche den schlaf. darum schluss fuer heute.
einige photone von guadeloupe gibts wie immer auf facebook.
http://www.facebook.com/home.php#/album.php?aid=2016519&id=1055842130
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