nach sehr angenehmen tagen des allgemeinen ausruhens (so meinte ich, es artete dann aber wie unten beschrieben in crazy velorennen, harten trainingseinheiten und krassen jamsessions aus) machten wir (ja, ich meinte eigentlich ich, aber wie oben beschrieben war die ramona ja auch in trujillo) uns auf den weg ins ferne (ja meinte ich, aber jetzt bin ich schon hier) huaraz. so ich will nicht mehr mit einschueben plagen und probiere moeglichst knapp und sachlich zu bleiben.
die daten:
- 318km von trujilla nach huaraz.
- 3090 hoehenmeter.
- ca. 50 stunden fahrt.
- keine platten.
- keine technischen probleme.
- unterkuenfte: polizei 1x, restaurant 2x, securitas 1x, couchsurfing 1x
- verbrauchte sonnencreme: ca 100ml
- benzinverbrauch ca. 1.2356 liter
- durchquerte provinzen: 2
- hoechster gesichteter berg: huascaran 6.768 m
- getrunkenen bier: 2 (cusceña negra und pilsener)
- rekordhalterin im kopf anschlagen: ramona (4x waehrend eines mittagessens)
- das krasseste znueni: 12 kugeln glace, 1 liter erdbeermilch (heladeria caraz)
knallhart und arschkalt hingeschmissene daten. so solls sein. schliesslich will ich ja naturwissenschafter werden.
emotional wirds erst jetzt. der titel laesst ja einiges erahnen. das treue eseli, mein m500 muss in die kiste. die veloreise ist fertig. schluss. 3000km ueber stock und stein, durch schlamm und bach, durch dick und duenn...ich moechte mit einem zitat eines grossen schauspielers schliessen:
I'll be back.
abrazos de huaraz.
Dienstag, 21. April 2009
Wir waren irgendwo in der Gegend von Trujillo, am Rande der Wüste, als die Drogen zu wirken begannen...
was fuer ein zitat. aber um das gehts gar nicht.
ich bin in huaraz und es gibt photone:
http://www.facebook.com/album.php?aid=2021342&id=1055842130&l=8b05d3eb68
ich bin in huaraz und es gibt photone:
http://www.facebook.com/album.php?aid=2021342&id=1055842130&l=8b05d3eb68
Dienstag, 14. April 2009
Matrikelnummer: 09-125-873
Sehr geehrter Herr Suter
Jesses. ich habe es getan!
Wir bestätigen den Erhalt Ihrer Anmeldung per Internet an die Universität Bern:
Semester: Herbstsemester 2009
Fakultät: Philosophisch-naturwissensch. Fakultät
Studienziel: Bachelor of Science in Geography Uni Bern
Schwerpunkt:
Major/Mono/HF: Geographie
Minor/NF: Philosophie und Naturwissenschaften
Freie Leistungen:
Jesses. ich habe es getan!
Sonntag, 12. April 2009
it's race time!
gestern locker 120km von pacasmayo durch die wueste nach trujillo geradelt und im casa de ciclista von lucho ramirez angekommen. und wen treffe ich da? ja genau! ramona! unglaublich! ich meinte eigentlich, sie waere richtung quito unterwegs...funny times! das freute mich natuerlich sehr!
lucho, der gastgeber und wohltaeter von nun ueber 1000 toureros nutzte dann meine euphorie und lud mich ein, heute, ostersonntag das nationale mountainbike-rennen zu einem internationalen zu machen. nach kurzem zoegern sagte ich zu. "racetime, dude" raunte ich mir zu und befreite das gute, alte m500 von zusaetzlicher last. packtraeger, schutzbleche und der rueckspiegel blieben aber dran und dann gings auch schon los. dem gringo wurde mit der startnummer 1 beehrt und startete dann auch sofort in der kategorie open. nach etwa 6 runden kam ich dann, hoert, hoert, als erster an! gratulationen nehme ich gerne via email oder sms entgegen ;-)
voellig euphorisch meldete ich mich dann spontan noch fuer das naechste rennen der elite kategorie an. da war ich dann der einzige mit rueckspiegel und packtraeger. eine knappe stunde ging es vollgas durch zuckerrohrfelder, kiesgruben und sandduenen. ich hielt mich zuerst in der spitzengruppe, musste dann aber in die verfolgergruppe wechseln. die 5 bar in den schwalbe marathon machten das ganze zu einem ziemlichen geschuettel. zudem versuchten immer wieder hunde ins renngeschehen einzugreifen. gluecklicherweise hatte ich die zuschauer auf meiner seite, gringo, gringo, toente es von allen seiten und ich schloss voellig abgekaempft, aber uhuere gluecklich auf dem 7. rang der kategorie elite. sehr, sehr cool! ein einzigartiges und wunderbares erlebnis...racetime in trujillo!
p.s. es sollen heute ja auch noch ein paar andere guemeler holprig unterwegs gewesen sein. an dieser stelle, herzlichen glueckwunsch nach roubaix, tom boonen ;-)
lucho, der gastgeber und wohltaeter von nun ueber 1000 toureros nutzte dann meine euphorie und lud mich ein, heute, ostersonntag das nationale mountainbike-rennen zu einem internationalen zu machen. nach kurzem zoegern sagte ich zu. "racetime, dude" raunte ich mir zu und befreite das gute, alte m500 von zusaetzlicher last. packtraeger, schutzbleche und der rueckspiegel blieben aber dran und dann gings auch schon los. dem gringo wurde mit der startnummer 1 beehrt und startete dann auch sofort in der kategorie open. nach etwa 6 runden kam ich dann, hoert, hoert, als erster an! gratulationen nehme ich gerne via email oder sms entgegen ;-)
voellig euphorisch meldete ich mich dann spontan noch fuer das naechste rennen der elite kategorie an. da war ich dann der einzige mit rueckspiegel und packtraeger. eine knappe stunde ging es vollgas durch zuckerrohrfelder, kiesgruben und sandduenen. ich hielt mich zuerst in der spitzengruppe, musste dann aber in die verfolgergruppe wechseln. die 5 bar in den schwalbe marathon machten das ganze zu einem ziemlichen geschuettel. zudem versuchten immer wieder hunde ins renngeschehen einzugreifen. gluecklicherweise hatte ich die zuschauer auf meiner seite, gringo, gringo, toente es von allen seiten und ich schloss voellig abgekaempft, aber uhuere gluecklich auf dem 7. rang der kategorie elite. sehr, sehr cool! ein einzigartiges und wunderbares erlebnis...racetime in trujillo!
p.s. es sollen heute ja auch noch ein paar andere guemeler holprig unterwegs gewesen sein. an dieser stelle, herzlichen glueckwunsch nach roubaix, tom boonen ;-)
Freitag, 10. April 2009
photone! neu! yeah!
neue photone. die ersten aus peru. frisch auf feisbuk.
http://www.facebook.com/album.php?aid=2020462&id=1055842130&l=2b1c4b58e2
http://www.facebook.com/album.php?aid=2020462&id=1055842130&l=2b1c4b58e2
Donnerstag, 9. April 2009
photone
jaja, ohne photone keine promotion. das schien was mit dem link nicht in ordnung zu sein. jetzt klappts aber, mit oder ohne facebook-account. hier die photone:
http://www.facebook.com/album.php?aid=2019932&id=1055842130&l=f722bf07bf
http://www.facebook.com/album.php?aid=2019932&id=1055842130&l=f722bf07bf
ecuadorperuecuadorperu, peru!
die grenze ist ueberquert, laut visum darf ich 184 tage in peru mit meine orangen blitz herumkurven und die ersten tage sind trotz heftigen warnungen seitens vieler ecuadorianer und columbianer ueberstanden. gut ueberstanden!
von macara aus gings alleine, ja alleinen, denn mona bleibt in ecuador, va a dar una vuelta, wie man so schoen sagt, ueber die grenze. ich spuehrte meine roten blutkoerperchen. locker legte ich am ersten tag den ueber 100km zurueck. dann erste begegnungen mit den peruaner. es koennten auch thais sein, denn schon bald ueberholten mich diese stinkenden, dreiraedrigen gefaehrte, eben tuk-tuks! ich kannte diese teils bisher nur aus thailand...nun ja, ich schwelgte in erinnerungen bis mich der hunger plagte und stoppte am erstbesten "restaurant". ziege gabs. geiss mit reis. das znacht lag noch lebendig, aber bereits gefesselt am boden, waehrend ich meine ration geiss verspeiste, wurde dann die andere, noch am boden liegende ins kaemmerchen geschleppt und ueber den jordan geschickt. en guete, gell.
uebernachten durfe ich bei einer sehr lieben familie in paccha. ich kam mir vor wie in der wueste, eine superstaubige piste, lastwaegen und tuktuks, die mich je nach schlagloecher links oder recht ueberholten, dann immer wieder aus den huetten am rande der strasse: "mira!mira! GRINGO!!!". das bin ich. ich bin nicht mehr der hannes. ich bin der MIRA!MIRA!GRINGO.
dann die ankunft in paccha, wie im zoo. ich mit einem bier in der mitte. umkreist vom halben dorf, dass mir dabei zuschaute, wie ich das pilsen genuesslich kippte.
dann gings durch wuestenlandschaft weiter nach olmos. neuer streckenrekord. 140km. ich war dann auch recht kabuede und wollte eigentlich ein hotel nehmen. nun ja, irgendwie landete ich dann im "garten" des lokalen polizeipostens und machte das hilleberg nachtklar. die polizisten stellten sich als sehr hilfsbereit, aber auch als aussergewoehnlich neugierig heraus. geduldig und freundlich erklaerte ich sicher 10 mal meine reise, erst als ich jeden satz mit einem gaehnen statt mit einem punkt abschloss, liessen sie mich schnarchen.
dann chiclayo. auf dem weg dahin traf ich aron, einen rennvelofahrer. wir quatschten auf dem weg und er lud mich spontan zu sich nach hause ein. perfekt! wir schauten uns das stadtzentrum an, assen so was von feine apfelstrudel (natuerlich ohne wiibeeri...pf) und gebratenes kuheuter, nach dem guerteltier in ecuador die zweite eher exotische speise. er begleitete mich heute ein stueck und kehrte dann um.
und jetzt bin ich nun in pacasmayo angekommen, zelte hier im garten einer surferunterkunft und denke fest (sehr fest) darueber nach, statt auf meinem brooks sattel auf den smoothen peruanisch-pazifischen wellen zu reiten. das waer doch was, zur feier der semana santa.
wie die geschichte weitergeht, seht ihr wenn der compi das naechste mal angeht (immer diese schlechten reime).
saludos de peru!
von macara aus gings alleine, ja alleinen, denn mona bleibt in ecuador, va a dar una vuelta, wie man so schoen sagt, ueber die grenze. ich spuehrte meine roten blutkoerperchen. locker legte ich am ersten tag den ueber 100km zurueck. dann erste begegnungen mit den peruaner. es koennten auch thais sein, denn schon bald ueberholten mich diese stinkenden, dreiraedrigen gefaehrte, eben tuk-tuks! ich kannte diese teils bisher nur aus thailand...nun ja, ich schwelgte in erinnerungen bis mich der hunger plagte und stoppte am erstbesten "restaurant". ziege gabs. geiss mit reis. das znacht lag noch lebendig, aber bereits gefesselt am boden, waehrend ich meine ration geiss verspeiste, wurde dann die andere, noch am boden liegende ins kaemmerchen geschleppt und ueber den jordan geschickt. en guete, gell.
uebernachten durfe ich bei einer sehr lieben familie in paccha. ich kam mir vor wie in der wueste, eine superstaubige piste, lastwaegen und tuktuks, die mich je nach schlagloecher links oder recht ueberholten, dann immer wieder aus den huetten am rande der strasse: "mira!mira! GRINGO!!!". das bin ich. ich bin nicht mehr der hannes. ich bin der MIRA!MIRA!GRINGO.
dann die ankunft in paccha, wie im zoo. ich mit einem bier in der mitte. umkreist vom halben dorf, dass mir dabei zuschaute, wie ich das pilsen genuesslich kippte.
dann gings durch wuestenlandschaft weiter nach olmos. neuer streckenrekord. 140km. ich war dann auch recht kabuede und wollte eigentlich ein hotel nehmen. nun ja, irgendwie landete ich dann im "garten" des lokalen polizeipostens und machte das hilleberg nachtklar. die polizisten stellten sich als sehr hilfsbereit, aber auch als aussergewoehnlich neugierig heraus. geduldig und freundlich erklaerte ich sicher 10 mal meine reise, erst als ich jeden satz mit einem gaehnen statt mit einem punkt abschloss, liessen sie mich schnarchen.
dann chiclayo. auf dem weg dahin traf ich aron, einen rennvelofahrer. wir quatschten auf dem weg und er lud mich spontan zu sich nach hause ein. perfekt! wir schauten uns das stadtzentrum an, assen so was von feine apfelstrudel (natuerlich ohne wiibeeri...pf) und gebratenes kuheuter, nach dem guerteltier in ecuador die zweite eher exotische speise. er begleitete mich heute ein stueck und kehrte dann um.
und jetzt bin ich nun in pacasmayo angekommen, zelte hier im garten einer surferunterkunft und denke fest (sehr fest) darueber nach, statt auf meinem brooks sattel auf den smoothen peruanisch-pazifischen wellen zu reiten. das waer doch was, zur feier der semana santa.
wie die geschichte weitergeht, seht ihr wenn der compi das naechste mal angeht (immer diese schlechten reime).
saludos de peru!
Mittwoch, 1. April 2009
photone
neue p
hotone. baños nach loja. mit den lastwagenchaufferen und ohne hunde:
http://www.facebook.com/album.php?aid=2019932&id=1055842130&l=f722bf07bf
hotone. baños nach loja. mit den lastwagenchaufferen und ohne hunde:http://www.facebook.com/album.php?aid=2019932&id=1055842130&l=f722bf07bf
2009 – Odyssee im Oriente
es fing alles so gut an. obwohl gut vielleicht nicht das beste wort dafuer ist, schlammig, lehmig passt besser. nach der uebernachtung bei stammesangehoerigen der shuar in der naehe von puyo im oriente ecuadors, machten wir uns am 23. maerz mit unseren drahteselis auf den weg richting puyo. das regen schien auszubleiben und die sonne verwandelte die vorher glitschige und rutschige piste in ein klebriges und zaehes waldwegli. der lehm wirkte auf die velos wie caramba auf die zaehne. gottseidank ging es, sobald wir die "hauptstrasse" erreichten zuegiger vorwaerts. zuerst sogar noch asphaltiert, ein wenig spaeter dann wengistens gerodet. wir wollten das abenteuer, wir kriegten das abenteuer.
kurz vor der bruecke in holte uns der regen ein. und wie. das was man manchmal in thermalbaeder als "dusche tropischer regen" vorgesetzt bekommt zeigte sich uns in freier wildbahn. zufaelligerweise erreichten wir ca. 5 minuten vor dem "tropischen regen" eine billard-halle mit einem kleinen unterstand. als der regen nach einer halben stunde nicht nachliess, sondern eher staerker wurde, stellten wir ramonas zelt im unterstand auf und bereiteten unser nachlager vor, waehrend die lokalen holzfaeller und lastwagenchauffeure die billiardcues schwingten.
die knurrenden maegen trieben uns auf der suche nach etwas essbarem kurze zeit spaeter durch die kleine siedlung. wir hatten glueck. die lastwagenchauffeure zeigten uns ein winziges restaurant, wo auch sie sich verpflegten. natuerlich durften wir uns, auch mit schwerem gefaehrt unterwegs, an ihren tisch setzen. ich gab aus bekanntem anlass eine runde aus und wir verbrachten einen lustigen abend. natuerlich durfte ein abschiedsfoto mit ALLEN beteiligten nicht fehlen (kuechencrew, chauffeure, ramona und hannes): meine canon aufgestellt. selbsausloeser auf 10sec. sprint zur gruppe. leiderleiderleider fuehlte sich ein hund durch meine sprint derart provoziert, dass es sich dazu entschloss, mich in den ellbogen zu beissen. und damit begann die odysee!
ecuador ist tollwutgefaehrdet. ecuadorianische hunde im speziellen. der hannes wurde von eine ecuadorianischen hund gebissen. ins spital nach macara. dort eine tetanusspritze. am naechsten tag zum oberdoktor. es spricht franzoesisch und kommentiert die schoenheit seiner angestellten: oh, elle est tres belle!. leider kein adequater impfstoff. telefonieren. impfstoff hats in cuenca. 4 tage mit dem velo. 8 h mit dem bus. bustickets gekauft und ab nach cuenca. in cuenca um 22:00 in die klinik. erste injektion von verorab. es folgt die zweite injektion am tag 3. es sollte folgen. am tag 3 in der klinik. es war nur eine dosis verorab vorhanden. nein, eine zweite komme fruehestens am montag. shit. telefonieren. ins lokale centro de salud. nein, kein vororab. ins militaerspital. nein, kein verorab. zuerueck zur klinik. telefonieren. ja, eine andere apotheke haette noch eine dosis. gottseidank. in apotheke. nein, mein name ist nicht james sutir sondern hannes suter. ja, ich habe geld. in die notaufnahme. injektion der zweiten dosis. UFF!
so, jetzt wissts ihr!
heute sind wir nun in loja angekommen. zur peruanischen grenze gehts noch 200km rauf und runter. ein bisschen mehr runter.
in macara gehts fuer mich durch die wueste nach trujillo. ramona bleibt in ecuador und reist zuerueck nach quito.
I'm gonna be a poor lonesome cyclist
I'm a long long way from home
And this poor lonesome cyclist
Has got a long long way to roam
Over mountains over prairies
From dawn till day is done
My aluminium-horse and me keep riding
Into the setting sun
kurz vor der bruecke in holte uns der regen ein. und wie. das was man manchmal in thermalbaeder als "dusche tropischer regen" vorgesetzt bekommt zeigte sich uns in freier wildbahn. zufaelligerweise erreichten wir ca. 5 minuten vor dem "tropischen regen" eine billard-halle mit einem kleinen unterstand. als der regen nach einer halben stunde nicht nachliess, sondern eher staerker wurde, stellten wir ramonas zelt im unterstand auf und bereiteten unser nachlager vor, waehrend die lokalen holzfaeller und lastwagenchauffeure die billiardcues schwingten.
die knurrenden maegen trieben uns auf der suche nach etwas essbarem kurze zeit spaeter durch die kleine siedlung. wir hatten glueck. die lastwagenchauffeure zeigten uns ein winziges restaurant, wo auch sie sich verpflegten. natuerlich durften wir uns, auch mit schwerem gefaehrt unterwegs, an ihren tisch setzen. ich gab aus bekanntem anlass eine runde aus und wir verbrachten einen lustigen abend. natuerlich durfte ein abschiedsfoto mit ALLEN beteiligten nicht fehlen (kuechencrew, chauffeure, ramona und hannes): meine canon aufgestellt. selbsausloeser auf 10sec. sprint zur gruppe. leiderleiderleider fuehlte sich ein hund durch meine sprint derart provoziert, dass es sich dazu entschloss, mich in den ellbogen zu beissen. und damit begann die odysee!
ecuador ist tollwutgefaehrdet. ecuadorianische hunde im speziellen. der hannes wurde von eine ecuadorianischen hund gebissen. ins spital nach macara. dort eine tetanusspritze. am naechsten tag zum oberdoktor. es spricht franzoesisch und kommentiert die schoenheit seiner angestellten: oh, elle est tres belle!. leider kein adequater impfstoff. telefonieren. impfstoff hats in cuenca. 4 tage mit dem velo. 8 h mit dem bus. bustickets gekauft und ab nach cuenca. in cuenca um 22:00 in die klinik. erste injektion von verorab. es folgt die zweite injektion am tag 3. es sollte folgen. am tag 3 in der klinik. es war nur eine dosis verorab vorhanden. nein, eine zweite komme fruehestens am montag. shit. telefonieren. ins lokale centro de salud. nein, kein vororab. ins militaerspital. nein, kein verorab. zuerueck zur klinik. telefonieren. ja, eine andere apotheke haette noch eine dosis. gottseidank. in apotheke. nein, mein name ist nicht james sutir sondern hannes suter. ja, ich habe geld. in die notaufnahme. injektion der zweiten dosis. UFF!
so, jetzt wissts ihr!
heute sind wir nun in loja angekommen. zur peruanischen grenze gehts noch 200km rauf und runter. ein bisschen mehr runter.
in macara gehts fuer mich durch die wueste nach trujillo. ramona bleibt in ecuador und reist zuerueck nach quito.
I'm gonna be a poor lonesome cyclist
I'm a long long way from home
And this poor lonesome cyclist
Has got a long long way to roam
Over mountains over prairies
From dawn till day is done
My aluminium-horse and me keep riding
Into the setting sun
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