Freitag, 20. März 2009

was aus dem hene werden soll.

endlich, das monotone pedalen scheint positive einfluesse auf meine entscheidungsfreude zu haben. ich werde am dem herbst in bern ein geographie-studium beginnen!

fuer alle, die sich darunter nichts vorstellen koennen, hier einige infos:

Einführungsstudium (jährlich)

Aufbaustudium (jährlich oder zweijährlich)

1. und 2. Semester: 60 ECTS-Punkte

3. bis 6. Semester: 120 ECTS-Punkte


·

Einführung Physische Geographie (12 ECTS-Punkte)
·
Einführung Kulturgeographie (12 ECTS-Punkte)
·
Einführung Regional-geographie mit Exkursionen
(8 ECTS-Punkte)
·
Disziplingeschichte und Wissenschaftstheorie
(3 ECTS-Punkte)


(3/8 = 3 ECTS-Punkte Pflicht,
8 ECTS-Punkte Angebot total)

· Paläogeoökologie
(3/8 ECTS-Punkte)
·
Klimatologie / Meteorologie
(3/8 ECTS-Punkte)
·
Bodenkunde (3/8 ECTS-Punkte)
·
Geomorphologie / Hydrologie (3/8 ECTS-Punkte)
·
Wirtschaftsgeographie
(3/8 ECTS-Punkte)
·
Sozialgeographie / Politische Geographie (3/8 ECTS-Punkte)
·
Siedlungsgeographie / Raum-planung (3/8 ECTS-Punkte)
·
Entwicklung und Umwelt
(3/8 ECTS-Punkte)


·

Integrative Geographie
(6 ECTS-Punkte)
·
Geoprocessing
(10 ECTS-Punkte)
·
Qualitative Methoden
(4.5 ECTS-Punkte)

· Das Wahlpensum beträgt 15.5 ECTS-Punkte inkl. Bachelorarbeit


·
Grundzüge der Erdwissen-schaften (12 ECTS-Punkte)
·
Mathematik (6 ECTS-Punkte)
·
Statistik (4 ECTS-Punkte)
·
Informatik für Naturwissen-schaften (3 ECTS-Punkte)





1 bis 3 Minor (insgesamt 60 ECTS-Punkte)



http://docs.rechtsdienst.unibe.ch/Gesetze/studium/pn_sp_geo_080731.pdf


i like ;-)

photone

ab sofort gibts photone von quito nach baños auf facebook:

http://www.facebook.com/album.php?aid=2019098&id=1055842130&l=0ad9d92254

Donnerstag, 19. März 2009

coitus interruptus

Der Cotopaxi. 5897 Meter Vulkan liegen vor uns. Wir, Ramona und ich, ausgeruestet mit Steigeisen, Eispickel, Bergsteigerhosen, Gstaeltli und Stirnlampen im Schlepptau von Ñato, unserem Bergfuehrer. Es ist 01.00 Uhr, 4800 Meter ueber Meer, Jose-Ribas-Schutzhütte.

Aber fangen wir von vorne an. In Baños, einem geruhsamen Touristenort suedlich von Quito gelegen, fanden wir, dass uns das gewoehliche Reisen mit unseren Drahteseln nicht reicht. Wir wollten mehr. Wir wollten einen Vulkan besteigen! Cotopaxi, yeah! Zur Akklimatisation stellten wir mein Hilleberg auf 3800 Meter ueber Meer im Cotopaxi Nationalpark auf und verbrachten eine nasskalte Nacht am Rande eines Bergsees. Ñato holte uns dann am Mittwoch ab, brachte uns das Bergsteiger-Outfit und fuehrte uns zur besagten Jose-Ribas-Schutzhuette. Bis dahin alles ok. Nach einem feinen Znacht bereiteten wir das Material vor und versuchten zu schlafen. Versuchten. Das alles hinderte uns daran:
  • Kurzatmigkeit
  • vermindertem Harnlassen
  • veränderter Atmung
  • Schlafstörungen und sonderbaren Träumen
  • oft quälendem Kopfschmerz
Jaja, wikipedia und Akklimatisation.

Um 24:00 wurden wir geweckt und bekamen unsere Henkersmahlzeit, bevor es dann losging. Schritt fuer Schritt durch den Schnee in die Hoeh. Kopfschmerzen machten sich bei mir breit, sonst war alles ok. Bei Ramona gesellten sich noch Uebelkeit dazu, ein klares Symptom der gefuerchtete Hoehenkrankheit. Um gesund zu bleiben, beschlossen wir, auf 5400 MuM umzukehren. C'est la vie!

Heute Abend belohnen wir uns fuer den Entscheid mit Pizza und Thermalbaeder!

Morgen gibts Downhill. 1000 Meter runter (diesmal mit den Drahteseln) nach Puyo ins Tielfland, den Oriente. Amazonas!

Donnerstag, 12. März 2009

endlich cremeschnitten (oder warum mir ecuador auch noch gefaellt)

endlich cremeschnitten! heute gefunden, eigentlich auf der suche nach einem internetcafe stiessen wir wie zuefaellig auf eine kleine baeckerei, die doch wirklich cremeschnitten feil hielt! mein radlermagen, bereits von einer portion lasagne und zwei portionen fettucini angeregt, freute sich natuerlich auf die koestlichkeit. nicht zu unrecht. es haette auch noch rumkugeln oder andere eher abgehobene patisserie gehabt, aber es geht doch nichts ueber eine gute cremeschnitte (ausser natuerlich dem einzigartigen nussgipfel (blaetterteig/nussfuellung)).

nun ja, es war ein genuss. leider hatte ich den foeteler nicht dabei.

sonst geniessen wir die gastfreunschaft hier in ecuador sehr. bisher mussten wir uns noch nie um ein hotel kuemmern. die ersten nacht verbrachten wir wie bereits geschrieben bei der polizei, die uns dann im spaeteren verlauf des abens mit auf eine streife nahm (eigentlich gingen sie nur kurz bier kaufen), aber die fahrt im chevi pick up mit den uniformierten war natuerlich ein lustiges erlebnis. die zweite nacht verbrachten wir im haus von dennis, wir waren hundemuede. um uns etwas aufzumuntern, zeigte er uns einige gigabytes ferienfotos von sich und seiner freunde. megaspannend. ;-). die dritte nacht verbrachten wir entlang der panamericana bei einer bauernfamilie, die uns ihr noch nicht fertig gebautes zweithaus zum uebernachten ueberliess. und jetzt seit drei tagen bei carolina und ihrem vater rodrigo in quito. wir zelten hier im garten des hauses mit aussicht auf das tal. que vista!

morgen gehts weiter nach sueden, on the road again nach drei tagen exzessiver voellerei pancakes, gipfeli, bigmac (jaja, lacht nur), hot dogs, pasta, ruehreier und da ich es nicht fertiggebracht habe, mit meinem elenden spanisch zu erklaeren, was roesti ist, koche ich die nationanspeise heute abend...buen provecho!

hannes

Freitag, 6. März 2009

Photone

si, si, hay fotos!

http://www.facebook.com/album.php?aid=2018250&id=1055842130&l=fd219

ayayay! adios colombia!

die bergetappen gehen weiter. wir sind und waren in der letzten zeit immer so zwischen 2500 und 3500 meter ueber meer unterwegs. wunderschoene und wilde schluchten wechseln sich mit breiten hochtaelern ab. ueberall gibts kaese, joghurt und weitere lustige milchprodukte zu kaufen. die kuehe sind scharzweiss gefleckt nur alphoerner habe ich bisher noch nicht gesehen. jaja lacht nur, aber ich fuehle mich wohl hier.

wir legten die guten 100km von pasto zur ecuadorianischen grenze ohne groebere probleme zurueck, ramona gehts nach ihrem sturz in sibundoy wieder erstaunlich gut, wir sind also wieder fast vollgas unterwegs (jedenfalls was meine verdauung anbelangt...tschuldigung fuer den schlechten witz).

die grenze passierten wir locker, die pesos in dolares gewechselt und heute abend das erste mal auf ecuadorianischem boden. wir schlafen in der polizeistation von san gabriel, freiwillig. wir vermissen natuerlich kolumbien schmerzhaft, freuen uns aber auch auf die weiterreise.

in drei tagen sollte sich die hauptstadt zeigen, inshallah. ich werde berichten.

saludos de ecuador.

hannesito.