gohenego! travelblog nummer eins.
das ganze internetkafe schwankt. nein, es sind nicht die vier klitzekleinen biere, welche wir gestern zur feier das tages getrunken haben, sondern die ersten nachwehen des ersten teils meiner reise.
vor knappe zwei wochen der abschied. einfach wars nicht. in almeria wurde ich aber herzlich von meinen mitreisenden fuer die naechsten knapp zwei wochen empfangen. hanspeter, urs und markus waren bereits daran, der segeljach LIL den letzten schliff fuer die reise in die laribik zu geben.
die erste nacht im trockendock, erst mal ans schiff gewoehen, ohne das es schaukelt, das war mir nach der reise gerade recht.
dann gings in drei etappen an der suedspanischen kueste von almerimar nach sotogrande, dem letzten hafen vor der beruehmten meerenge von gibraltar. wir legten zwischen 30 und 70 seemeilen pro tag zurueck und kamen zuegig vorwaerts. von sotogrande durch die meerenge von gibraltar geschluepft und in die unendlichen weiten des atlantiks gespuckt. geblasen eher. mit windstaerken von ueber 30 knoten und wellen bis zu 4 meter hoehe segelten wir unserem ziel madeira entgegen. das sieht praktisch so aus:
21 uhr bis 24 uhr wache.
24 uhr bis 6 uhr schlafen (wenns denn geht...)
6 uhr bis 9 uhr wache
9 uhr bis 21 leisure time! (bsp: lesen (die entdeckung der langsamkeit), hoerbuch hoehren, an deck tagwache halten, dem 1kg honigtoepfchen ausweichen, dass einem im gewell besser nicht an empfindlichen stellen trifft, auf deck gehen, hoffen, dass das uebelkeitsgefuehl nachlaesst, stugeron, stugeron ist gut (gibts auf facebook gruppen fuer fans von stugeron?), kochen, abwaschen, geschaefte verrichten (die atlantischen roller machen das einem nicht einfach...), gute gespraeche fuehren, musik hoeren (element of crime).
jaja! so geht das. der naechste post wirds von den kanarischen inseln geben. wir segeln am montag los...
liebe gruesse in die schweiz!
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